
Handsägen
Handsägen sind seit Jahrzehnten die verlässlichen Begleiter von Handwerkern und Holzliebhabern. Sie sind einfach aufgebaut, direkt in der Handhabung und liefern genau dann saubere Ergebnisse, wenn Kontrolle wichtiger ist als Tempo. Die sorgfältig geschränkten Zähne der Sägen sorgen für sehr genaue Schnitte, selbst bei anspruchsvollen Projekten. Dies macht die Handsäge zu einem vielseitigen Werkzeug für grobe und feine Sägearbeiten gleichermaßen. Im Gegensatz zu elektrischen Sägen brauchst du weder Strom noch ein großes Setup.
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Alles, was du über Handsägen für Holz wissen musst
Eine Handsäge ist ein manuell betriebenes Werkzeug, das sich sehr gut für die Holzbearbeitung eignet. Aber auch andere Materialien können mit einer Handsäge bearbeitet werden. Je nach Art und Aufbau der Säge kann eine Handsäge für schwere, aber auch sehr feine und präzise Arbeiten benutzt werden. Hier geben dir einen Überblick über alles, was du über Handsägen aus Holz wissen musst.
Arten von Handsägen im Überblick
Die Welt der Handsägen ist vielfältig, da unterschiedliche Sägekonstruktionen für spezielle Aufgaben in der Holzbearbeitung optimiert sind. Die Wahl der richtigen Sägeart ist jedoch entscheidend für das Gelingen deines Projekts. Während wir dir in unserem Ratgeber für Sägen bereits grundlegende Begrifflichkeiten in Bezug auf Sägen erklärt haben, wollen wir dir im Folgenden die wichtigsten Arten von Handsägen vorstellen, ihre Vorteile aufzeigen und typische Einsatzgebiete erläutern.
Feinsäge
Eine Feinsäge ist die richtige Wahl, wenn es auf saubere Schnittkanten und Kontrolle ankommt, zum Beispiel bei Leisten, Gehrungen, Schubladen, kleinen Verbindungen oder beim Ablängen von dünneren Hölzern. Typisch für diese Art von Sägen sind eine feine Zahnung (höhere TPI-Zahl) und ein steiferes Blatt, was oft zusätzlich stabilisiert ist (je nach Bauart). Dadurch läuft die Säge weniger schnell aus der Schnittfuge und hinterlässt weniger Ausriss. Feinsägen arbeiten meistens für Querschnitte sehr sauber, sind aber langsamer als grob gezahnte Sägen. Wichtig bei der Benutzung ist ein sauberer Anriss und ein ruhiger Start: erst mit kurzen Zügen anziehen, dann den Schnitt aufbauen. Eine Feinsäge erkennt man sofort am dünnen und rechteckigen Sägeblatt.
Japansäge
Die japanische Handsäge (auch Japansäge genannt) arbeitet auf Zug statt auf Stoß. Das geht einher mit folgendem Vorteil: Beim Ziehen bleibt das Blatt gerade und kann dünner ausgeführt sein. Das bedeutet meist eine schmalere Schnittfuge, weniger Kraftaufwand und sehr kontrollierte und feine Schnitte. Eine Japansäge ist somit ideal für Möbelbau, passgenaue Holzverbindungen und saubere Ablängschnitte. Viele Modelle sind auf ein Aufgabengebiet spezialisiert: Die Ryoba ist perfekt für Längs- und Querschnitt dank zwei Zahnungen, eine Dozuki ist für sehr feine Schnitte mit Rückenverstärkung gedacht. Japanische Sägen sind sehr leichtgängig und es wird seitens des Anwenders wenig Kraft benötigt.
Klappsäge
Eine klappbare Handsäge ist praktisch, wenn du eine Handsäge kompakt und sicher transportieren willst. Wenn du viel draußen unterwegs bist, lässt sich eine Klappsäge, wie die des schwedischen Herstellers Woxna, immer perfekt im Rucksack verstauen. Das Blatt klappt in den Griff, dadurch ist es geschützt und du brauchst keine extra Scheide. Klappsägen sind meistens auf frisches Holz, Äste und allgemeine Zuschnitte ausgelegt, je nach Zahnung auch für trockenes Holz. Für Möbelbau-Feinschnitte sind sie in der Regel zu grob und zu kurz, dafür sind sie schnell einsatzbereit und sehr robust. Achte auf eine spielfreie Verriegelung, eine gute Griffgeometrie und darauf, dass das Blatt nicht zu weich ist, sonst wandert der Schnitt.
Fuchsschwanzsäge
Die Fuchsschwanzsäge ist der Klassiker für Holz und genau dafür gebaut: zügig ablängen, grobe Zuschnitte, aber auch Baustellen- und Werkstattarbeiten. Das Blatt ist lang und relativ breit, dadurch kannst du gerade Schnitte über größere Querschnitte führen. Je nach Zahnung ist sie für Querschnitt (Crosscut) oder Längsschnitt (Ripcut) optimiert. Das macht in der Praxis einen spürbaren Unterschied beim Tempo und beim Schnittbild. Eine grobere Zahnung schneidet schnell, produziert aber mehr Ausriss; feinere Zahnungen hingegen ermöglichen ein sauberes Arbeiten, dafür braucht man aber mehr Züge. Eine gute Fuchsschwanzsäge erkennst du an einem steifen Blatt, sauber geschliffenen Zähnen und einem ergonomischen Griff, der deine Hand sauber in Linie zum Schnitt führt.
Vorteile einer hochwertigen Handsäge aus Holz
Eine hochwertige Handsäge ist oft die sinnvollste Lösung, wenn du schnell und kontrolliert arbeiten willst. Gerade bei Holzarbeiten in der Werkstatt, auf Montage oder draußen bekommst du mit einer guten Handsäge saubere Ergebnisse, ohne viel Lärm und Strom.
Praktische Vorteile einer Handsäge im Alltag:
- Präziser arbeiten: guter Anriss und ruhige Züge ermöglichen dir eine sehr saubere Schnittkante, besonders bei der Feinsäge und der Japansäge.
- Überall einsatzbereit: kein Strom, kein Akku, kein Maschinen-Setup benötigt.
- Sauberer und leiser: weniger Lärm und weniger feiner Staub als bei vielen Elektrosägen.
- Mehr Sicherheit durch Tempo: du arbeitest langsamer und kontrollierter, das reduziert typische Fehler.
- Flexibel am Werkstück: auch an Stellen, wo Maschinen kaum hinkommen.
- Günstiger Einstieg, lange Lebensdauer: bei guter Pflege und gelegentlichem Schärfen bleibt dir eine Handsäge über Jahrzehnte erhalten.
Kurz: Wenn du Holz sauber zuschneiden willst und dir Kontrolle wichtiger ist als maximale Geschwindigkeit, ist eine Handsäge ein sehr starkes und geeignetes Werkzeug für dein nächstes Projekt.
Sägeblatt einer Handsäge richtig schärfen
Ein scharfes Sägeblatt ist bei der Handsäge essentiell. Ob sich Schärfen lohnt, hängt vom Sägeblatt ab. Klassische Fuchsschwanzsägen und viele Feinsägen lassen sich gut nachschärfen. Bei manchen japanischen Sägen (je nach Modell) ist eher ein Blattwechsel üblich, weil die Zähne sehr hart sind.
So gehst du vor:
- Säge fixieren: Blatt in Schraubstock oder Sägehalter, stabil und vibrationsarm.
- Zähne prüfen: beschädigte Zähne (Ausbrüche) zuerst richten oder ausfeilen.
- Schränkung kontrollieren: Wenn die Säge klemmt, liegt es oft an zu geringer oder ungleichmäßiger Schränkung (Zähne abwechselnd leicht nach links/rechts). Erst prüfen, dann ggf. nachschränken.
- Passende Feile wählen: Dreikantfeile für die meisten Handsägenzähne, Größe muss zur Zahnteilung passen. Eine zu große Feile kann die Zahnform ruinieren.
- Feilenwinkel halten: Immer gleichmäßig, gleiche Anzahl Feilzüge pro Zahn. Ziel ist, die Schneidkante wieder zu definieren, nicht Zähne klein zu feilen.
- Abschluss-Probeschnitt: In Restholz testen. Läuft sie gerade und ohne Druck, hast du alles richtig gemacht. Zieht sie zur Seite, ist Schränkung oder Feilenwinkel ungleich.
Handsäge kaufen bei Iconic Tools
Unsere Auswahl an Handsägen bei Iconic Tools ist bewusst kuratiert: wenige Modelle, dafür solche, die ein sauberes Schnittbild liefern, sich kontrolliert führen lassen und bei denen Verarbeitung und Geometrie stimmen. Das spart dir Fehlkäufe und sorgt dafür, dass du schnell die Säge findest, die zu deinem Projekt passt. Wenn du bei uns eine Handsäge kaufst, kannst du dir sicher sein, ein geprüftes und bewährtes Werkzeug dein Eigen nennen zu können. Wir führen Handsägen der renommierten Marken Pax (Thomas Flinn & Co.), Woxna und Temple Tool & Co.
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