
Hobel
Ein Hobel ist ein Handwerkzeug, mit dem du Holz präzise bearbeitest: du nimmst kontrolliert Späne ab, richtest Flächen und Kanten und erzeugst Oberflächen, die oft deutlich sauberer wirken als geschliffenes Holz. Genau deshalb ist der Handhobel im Möbelbau, bei Restaurationsarbeiten und überall dort stark, wo Maßhaltigkeit und Oberfläche zählen.
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Hochwertige Hobel von Clifton
Seit 1923 stellt das Familienunternehmen Thomas Flinn & Co Ltd. in Sheffield, England, eine breite Palette an Handwerkzeugen her. Die Wurzeln dieser Produkte reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Zu ihrem Sortiment gehören nicht nur die renommierten Sägenmarken, sondern auch die erstklassigen Handhobel der Marke Clifton. Mit einer Mischung aus handwerklichem Können und Leidenschaft für Qualität bleibt Thomas Flinn & Co Ltd. ein fester Bestandteil der Werkzeugwelt.
Was ist ein Hobel?
Ein Hobel ist ein Schneidwerkzeug. Eine Klinge steht minimal über die Sohle hinaus und schneidet beim Vorschub einen Span ab. Das unterscheidet ihn grundsätzlich vom Schleifen, bei dem Material abrasiv abgetragen wird. Mit einem scharfen Hobel kannst du Holz somit nicht nur glatt machen, sondern wirklich auf Maß bringen.
So funktioniert ein Hobel
Ein Hobel ist ein erstaunlich einfaches, aber wirkungsvolles Werkzeug. Das Herzstück ist das Hobeleisen, dessen Schneide minimal über die Hobelsohle hinausragt. Sobald ein Hobel über das Holz geführt wird, nimmt die Schneide feine Späne von der Oberfläche ab. Dabei bestimmt der Überstand des Hobeleisens, wie dick die Späne werden. Entscheidend ist auch die richtige Einstellung des Hobels, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Das Hobeleisen wird so eingestellt, dass es nur minimal aus der Hobelsohle herausragt. Beim Schieben führt die Sohle den Hobel stabil über das Werkstück. Die Schneide trennt Fasern ab und erzeugt Späne. Deren Dicke hängt von der Einstellung und der Führung ab.
Hobel Aufbau: so ist er konstruiert
Ein Handhobel besteht aus wenigen, aber funktional kritischen Bauteilen. Je nach der Art des Hobels kann der Aufbau variieren, aber die grundsätzlichen Elemente sind in den meisten Fällen gleich:
- Hobelkörper und Hobelsohle: Die Sohle ist deine Referenzfläche. Je sauberer sie führt, desto kontrollierter wird die Spanabnahme.
- Maulöffnung: Der Spalt vor dem Eisen steuert den Spanfluss. Eine engere Öffnung begünstigt feine Späne, kann aber bei zu großer Spanabnahme schneller verstopfen.
- Hobeleisen: Die Schneide macht die Arbeit. Material, Härte und Schliff beeinflussen Schärfbarkeit und Standzeit.
- Spanbrecher: Stabilisiert das Eisen und beeinflusst, wie der Span sich biegt und abläuft.
- Bettung/Frosch (bei Metallhobeln): Trägt das Eisenpaket. Sauberer Kontakt = ruhiger Schnitt.
- Verstellungen (Tiefe/Seite): Damit stellst du Spandicke und Parallelität des Eisens zur Sohle ein.
- Griffe: Vorderknauf und hinterer Griff geben dir Kontrolle und bestimmen, wie du Druck überträgst.
Die Vorteile von Hobeln aus Metall
Hobel aus Metall, bzw. Grauguss, bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Holzliebhaber und Profis machen. Das solide Eigengewicht und die feinste Justiermöglichkeit sorgen für ein komfortables und präzises Arbeiten zugleich, während das Material des Hobels besonders schonend zum Werkstück ist und keine unschönen Verfärbungen hinterlässt.
Hobelarten: Welche Hobel gibt es und wofür?
Es gibt verschiedene Hobelarten, die sich nach Einsatzzweck unterscheiden. Einige Hobel sind für die Veredelung von Oberflächen gedacht, andere eignen sich gut für die Dimensionierung von Holz oder auch für das Anfertigen von Holzverbindungen. Die häufigsten Hobelarten sind:
Schlichthobel / Putzhobel
Der Schlichthobel (oft der klassische „Allround“-Handhobel) ist der Hobel, der am häufigsten wirklich benutzt wird. Er wird verwendet zum Putzen von Vollholz und furnierten Flächen sowie für feine Einpassarbeiten. Der Schnittwinkel beträgt ca. 50°. Durch die steilere Stellung des Eisens wird das Einreißen des Holzes zusätzlich vermindert. Er arbeitet mit feiner Spanabnahme. Wenn du ihn richtig einstellst, bekommst du eine Oberfläche, die sich „geschnitten“ anfühlt. Genau das ist der Look, den viele beim Möbelbau erreichen wollen.
Schrupphobel
Der Schrupphobel hat ein breites Eisen, dessen Schneide bogenförmig angeschliffen ist. Der Radius ist so groß wie die Eisenbreite. Das Schrupphobeleisen steht beim Hobeln weiter vor als die Eisen anderer Hobelarten und hebt deshalb einen dickeren Span ab. Der Spandurchgang ist entsprechend größer. Der Schrupphobel wird zum Vorhobel stark verformter oder rauer Hölzer und zum Abhobeln dicker Holzschichten verwendet. Wenn du viel abtragen willst, ist das der Hobel für Holz, der dir Zeit spart.
Raubank
Eine Raubank ist ein recht langer Hobel. Sie überbrückt Wellen und richtet Kanten und Flächen. Somit ist es der perfekte Hobel für Aufgaben wie Kanten fügen oder auch um große Flächen plan zu bekommen. Wenn du nur einen kurzen Hobel hast, wirst du oft „lokal“ glätten, aber nicht wirklich richten. Wegen ihrer Länge eignet sie sich zum Bearbeiten langer Arbeitsstücke.
Zahnhobel
Der Zahnhobel ist so groß wie der Putzhobel. Sein Schnittwinkel beträgt 70° bis 80°. Dadurch wirkt das Hobeleisen mehr schabend als schneidend. In die Spiegelfläche des Eisens sind kleine Rillen im Abstand von ca. 1 mm eingefräst, die an der Schneide feine Zähnchen bilden. Der Zahnhobel wird zum Aufrauen von Flächen verwendet.
Simshobel
Der Simshobel dient zum Aushobeln und Nachhobeln von Fälzen, Profilen und Profilkanten. Ihn gibt es mit Einfach-Hobeleisen und mit Doppel-Hobeleisen. Beim Doppel-Simshobel lässt sich der vordere Teil der Hobelsohle verstellen, Dadurch kann das Hobelmaul größer bzw. kleiner eingestellt und das Hobeleisen gewechselt werden.
Einhandhobel
Klein, schnell, extrem oft in der Hand. Ein Einhandhobel ist ideal für Kanten, Fasen, kleine Passkorrekturen und saubere Übergänge. Er ist außerdem ein typischer „immer dabei“-Hobel in der Werkstatt, weil er schnell Ergebnisse liefert, ohne dass du den großen Hobel auspacken musst.
Tipps zur Pflege und Wartung von Hobeln
Um mit einem Hobel eine gute Arbeit zu erzielen, sollte die Hobelsohle immer sauber, vollkommen gerade und eben sein. Bei abgenutzter vorderer Maulkante, bei Riefen und Klebstoffresten auf der Hobelsohle muss diese auf einem über einem Maschinentisch gespannten Schleifband abgerichtet werden. Das zurückgenommene Eisen muss hierbei im Hobelkasten verkeilt sein.
Hochwertige Hobel kaufen bei Iconic Tools
Wenn du einen hochwertigen Hobel kaufen willst, bist du bei Iconic Tools genau richtig. In unserem Shop führen wir die Hobel des Traditionsunternehmens Clifton. Seit 1923 stellt das Familienunternehmen Thomas Flinn & Co Ltd. in Sheffield, England, eine breite Palette an Handwerkzeugen her. Die Wurzeln dieser Produkte reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Zu ihrem Sortiment gehören nicht nur die renommierten Sägen der Marke Pax, sondern auch die erstklassigen Handhobel der Marke Clifton. Mit einer Mischung aus handwerklichem Können und Leidenschaft für Qualität bleibt Thomas Flinn & Co Ltd. ein fester Bestandteil der Werkzeugwelt.
Clifton Hobel: Das sind unsere Erfahrungen
Clifton ist für viele interessant, weil die Marke klar im klassischen Handhobel-Segment steht und sich an Nutzer richtet, die ein langlebiges Werkzeug suchen. Entscheidend ist aber nicht der Name, sondern was du in der Hand wirklich spürst. Die Produkte von Clifton sind hervorragend verarbeitet und haben eine tolle Haptik. Sie liegen gut in der Hand und gerade der komfortable Walnuss‑Aufsatz wie etwa beim Flachwinkel-Einhandhobel ermöglichen ein sehr angenehmes Arbeiten. Clifton setzt bei den Bankhobeln auf handgeschmiedeten Kohlenstoffstahl, der sehr scharf abgezogen werden kann und sich gut schärfen lässt.
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